<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" >

<channel><title><![CDATA[Carmacon GmbH - Blog]]></title><link><![CDATA[https://www.carmacon.de/blog]]></link><description><![CDATA[Blog]]></description><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 11:39:07 +0200</pubDate><generator>Weebly</generator><item><title><![CDATA[​Die fünf teuersten Fehler im Fuhrparkmanagement – und wie Sie sie vermeiden]]></title><link><![CDATA[https://www.carmacon.de/blog/die-funf-teuersten-fehler-im-fuhrparkmanagement-und-wie-sie-sie-vermeiden]]></link><comments><![CDATA[https://www.carmacon.de/blog/die-funf-teuersten-fehler-im-fuhrparkmanagement-und-wie-sie-sie-vermeiden#comments]]></comments><pubDate>Fri, 31 Oct 2025 23:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.carmacon.de/blog/die-funf-teuersten-fehler-im-fuhrparkmanagement-und-wie-sie-sie-vermeiden</guid><description><![CDATA[ Ein professionell gef&uuml;hrter Fuhrpark ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor f&uuml;r Unternehmen, Kommunen und Organisationen. Die Kostenwirkung ist f&uuml;r viele Unternehmen erheblich, stellt doch der Fuhrpark h&auml;ufig den zweitgr&ouml;&szlig;ten Kostenblock nach den Personalkosten dar. Dennoch sehen wir in der Beratungspraxis immer wieder dieselben kostspieligen Fehler, die nicht nur Budgets belasten, sondern auch Effizienz, Servicequalit&auml;t, Mitarbeiterzufriedenheit und Nachhaltigke [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<span class='imgPusher' style='float:left;height:225px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:20px;*margin-top:40px'><a><img src="https://www.carmacon.de/uploads/8/5/4/6/85462072/published/chatgpt-image-1-juni-2025-15-18-27.png?1755077883" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="text-align:left;display:block;"><strong>Ein professionell gef&uuml;hrter Fuhrpark ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor f&uuml;r Unternehmen, Kommunen und Organisationen. Die Kostenwirkung ist f&uuml;r viele Unternehmen erheblich, stellt doch der Fuhrpark h&auml;ufig den zweitgr&ouml;&szlig;ten Kostenblock nach den Personalkosten dar. Dennoch sehen wir in der Beratungspraxis immer wieder dieselben kostspieligen Fehler, die nicht nur Budgets belasten, sondern auch Effizienz, Servicequalit&auml;t, Mitarbeiterzufriedenheit und Nachhaltigkeit beeintr&auml;chtigen.&nbsp;Die folgende &Uuml;bersicht zeigt die f&uuml;nf h&auml;ufigsten und teuersten Schwachstellen &ndash; und warum sich deren Beseitigung lohnt.</strong>&#8203;<br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><strong>&#8203;1. Fehlende Kostentransparenz</strong><br /><br />Ohne eine vollst&auml;ndige und strukturierte Kostentransparenz ist effizientes Fuhrparkmanagement nicht m&ouml;glich. In vielen Organisationen werden lediglich einzelne Kostenpositionen wie Leasingraten oder Kraftstoffausgaben erfasst, w&auml;hrend andere Faktoren &ndash; Wartung, Reparaturen, Versicherung, Ausfallzeiten, Verwaltungskosten oder Restwertverluste, Minderwerte bei Leasingr&uuml;ckgabe &ndash; nicht systematisch ber&uuml;cksichtigt werden.<br /><br />Die Folgen:<ul><li>Optimierungsma&szlig;nahmen greifen ins Leere</li><li>Ma&szlig;nahmen setzen an den falschen Stellen an</li><li>Negative Kostenentwicklungen werden nicht oder sp&auml;t entdeckt</li><li>Einsparpotentiale werden &uuml;bersehen</li></ul><br /><strong>Empfehlung:</strong><br />Bauen Sie eine praxisgerechte und umf&auml;ngliche Kostenrechnung f&uuml;r Ihren Fuhrpark auf. Dabei geht es erst im zweiten Schritt um die Frage, welche Software die richtige daf&uuml;r ist. Viel wichtiger ist zun&auml;chst eine Kostenartenstruktur zu definieren, die zum Fuhrpark und zu den k&uuml;nftigen Fragestellungen passt. Wer sich hier auf die Zahlen aus der Finanzbuchhaltung verl&auml;sst ist meist verlassen. Der Buchhaltung reichen f&uuml;r ihre Zwecke oft nur wenige Sachkonten. Das ist f&uuml;r ein praxisorientiertes Fuhrparkcontrolling nicht ausreichend.&nbsp;<br /><br />Um schnell und ohne gro&szlig;en Aufwand an Auswertungen zu kommen braucht es dann eine vern&uuml;nftige Softwarel&ouml;sung. Nein, Excel ist definitiv nicht das Mittel der Wahl hierf&uuml;r. Ein professionelles Fuhrparkmanagementsystem verf&uuml;gt &uuml;ber individualisierbare Dashboards, die Abweichungen auf den ersten Blick erkennbar machen.&nbsp;<br /><br />F&uuml;hren Sie laufende eine durchg&auml;ngige TCO-Analyse (Total Cost of Ownership) ein, die s&auml;mtlichen direkten und indirekten Kosten pro Fahrzeug und f&uuml;r den gesamten Fuhrpark abbildet. Nur so lassen sich fundierte Entscheidungen treffen und Einsparpotenziale zuverl&auml;ssig identifizieren.<br />&nbsp;<br /><strong>2. Fehlende Qualifikation</strong><br /><br />Fuhrparkmanagement ist ein komplexes Fachgebiet, das Kenntnisse in den Bereichen Beschaffung, Vertragsrecht, Steuerrecht, Technik, Arbeitssicherheit und Nachhaltigkeit erfordert.<br /><br />In der Praxis wird die Verantwortung jedoch h&auml;ufig als Zusatzaufgabe an Mitarbeitende aus Verwaltung oder Technik vergeben &ndash; ohne gezielte Schulung oder kontinuierliche Weiterbildung und h&auml;ufig ohne Einarbeitung. Jemand bekommt den Job schlichtweg &bdquo;umgeh&auml;ngt&ldquo;, weil die Gesch&auml;ftsleitung h&auml;ufig selbst nicht um die Anforderungen, Chancen und Risken in diesem Bereich Bescheid wei&szlig;.<br /><br />Die Konsequenz: Entscheidungen beruhen auf Gewohnheit oder Teilwissen, statt auf fundierten Analysen und aktuellen Marktkenntnissen. Fuhrparkverantwortliche werden im Regen stehen gelassen und verlassen h&auml;ufig frustriert das Unternehmen. Dann beginnt das Spiel von vorne oder es erfolgt ein Outsourcing an einen Fuhrparkdienstleister, der anschlie&szlig;end von niemanden richtig gef&uuml;hrt und &uuml;berwacht wird.<br /><br /><strong>Empfehlung:</strong><br />Investieren Sie in die Qualifizierung Ihrer Fuhrparkverantwortlichen. Schulungen, Zertifizierungen und der Austausch mit Branchenexperten f&uuml;hren nachweislich zu besseren Ergebnissen und geringeren Kosten. Nat&uuml;rlich kostet Ausbildung Geld. Aber eine falsche Entscheidung im Fuhrparkmanagement kann leicht ein Mehrfaches davon kosten.<br />&#8203;<br />Qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildung f&uuml;r das Fuhrpark- und Mobilit&auml;tsmanagement finden Sie hier:<ul><li><a href="https://www.mobilitaetsverband.de/zertdekra.html">Zertifizierte:r Fuhrparkmanager:in (DEKRA) - Bundesverband Betriebliche Mobilit&auml;t e.V.</a></li><li><a href="https://www.mobilitaetsverband.de/zert-mobilit%C3%A4tsmanger-in-bvf.html">Mobilit&auml;tsmanager:in (BBM) - Bundesverband Betriebliche Mobilit&auml;t e.V.</a></li></ul> &nbsp;<br /><strong>3. Veraltete oder unpassende Car-Policy</strong><br /><br />Die Car-Policy ist das zentrale Regelwerk f&uuml;r die Beschaffung von Fahrzeugen und geht inzwischen weit dar&uuml;ber hinaus. Welche Hersteller und Modelle, welche Ausstattungen stehen zur Auswahl, wie sind Wertgrenzen definiert und wer bekommt &uuml;berhaupt einen Dienstwagen?<br /><br />Eine passgenaue und bedarfsgerechte Car-Policy legt den Grundstein f&uuml;r die sp&auml;teren Kosten, die der Fuhrpark verursacht. Ist sie veraltet oder nicht an den tats&auml;chlichen Bedarf angepasst, entstehen unn&ouml;tige Kosten und Ineffizienzen.<br /><br />Typische Probleme sind zu gro&szlig;z&uuml;gige Fahrzeugklassen, fehlende Regelungen zu alternativen Antrieben und eine zu gro&szlig;e Markenvielfalt.&nbsp;Eine veraltete Car-Policy kann zudem zu Unzufriedenheit in der Belegschaft f&uuml;hren &ndash; etwa, wenn Fahrzeugmodelle nicht mehr zeitgem&auml;&szlig; sind, Wertgrenzen nicht angepasst wurden oder dienstliche Anforderungen nicht erf&uuml;llt werden.<br /><br />Eine moderne Car-Policy entwickelt sich daher eher zu einer Mobility-Policy. Diese zeigt Alternativen zum Dienstwagen auf und bietet den Mitarbeitenden die Chance ihren Mobilit&auml;tsbedarf passgenau und individuell abzudecken. Gleichzeitig k&ouml;nnen auf diesem Weg Kosten optimiert und eine strategisch tragf&auml;hige L&ouml;sung f&uuml;r das Unternehmen entwickelt werden.<br /><br /><strong>Empfehlung:</strong><br />&Uuml;berpr&uuml;fen Sie Ihre Car-Policy regelm&auml;&szlig;ig &ndash; idealerweise einmal j&auml;hrlich &ndash; und passen Sie sie an betriebliche Anforderungen, gesetzliche Rahmenbedingungen und technologische Entwicklungen an. Gehen Sie den Weg in die Transformation hin zu einer Mobility-Policy. Rightsizing, Car-Allowance, Mobilit&auml;tsbudget und Co. sind nur einige der vielen M&ouml;glichkeiten.<br />&nbsp;<br /><strong>4. M&auml;ngel im Schaden- und Versicherungsmanagement</strong><br /><br />Unf&auml;lle und Sch&auml;den sind im Fuhrpark unvermeidlich &ndash; doch wie mit ihnen umgegangen wird, entscheidet &uuml;ber die Kostenh&ouml;he. Dieser Bereich birgt nicht nur enorme Kostenrisiken, sondern positiv gesehen auch enorme Optimierungspotenziale. Kein Segment zeigt vergleichbare Kostensteigerungsraten in den letzten Jahren und es ist kein Ende absehbar. Mit hohen Schadenkosten gehen meist zwangsl&auml;ufig massiv steigende Versicherungskosten einher.<br /><br />Fehlende Prozesse, keine zentralen Ansprechpartner, keine definierten Partnerwerkst&auml;tten oder unzureichende Pr&auml;ventionsma&szlig;nahmen f&uuml;hren schnell zu l&auml;ngeren Standzeiten, hohen Reparaturkosten, teuren Ersatzfahrzeugen und steigenden Versicherungspr&auml;mien.<br /><br />Die Transformation in Elektromobilit&auml;t stellt viele vor neue Herausforderungen in diesem Bereich. Kleines Beispiel? Wir sehen in der Praxis Kosten f&uuml;r Mardersch&auml;den bei Elektrofahrzeugen von 7.000 bis zu 12.500 Euro im Einzelfall. Im Idealfall ist dies &uuml;ber die Teilkasko abgedeckt, landet aber am Ende doch wieder auf der Schadensquote und treibt die Pr&auml;mie im Folgejahr nach oben. Zudem reicht manchmal schon ein relativ geringen Unfallschaden um den Austausch des ganzen Batteriepacks notwendig zu machen. Bei kleineren Fahrzeugen ist das dann ein Totalschaden.<br /><br /><strong>Empfehlung:</strong><br />Etablieren Sie ein strukturiertes Schadenmanagement mit klaren Abl&auml;ufen, definierten Dienstleistern und einer systematischen Auswertung der Schadenursachen. Erg&auml;nzen Sie dies durch Fahrertrainings und Pr&auml;ventionsprogramme, um Sch&auml;den von vornherein zu reduzieren. Das Zauberwort hei&szlig;t &bdquo;Riskmanagement&ldquo;. Und zuletzt muss sich jedes Unternehmen die Frage nach der Versicherungsnotwendigkeit und dem ben&ouml;tigten Versicherungsumfang f&uuml;r seine Flotte beantworten.Nicht jeder ben&ouml;tigt eine Vollkaskoversicherung.<br />&nbsp;<br /><strong>5. Unpassende Fahrzeugfinanzierung<br />&#8203;</strong><br />Die Wahl der Finanzierungsform &ndash; Kauf, Leasing, Miete oder Mischmodelle &ndash; hat erheblichen Einfluss auf die Gesamtkosten. Nicht immer ist Leasing die optimale L&ouml;sung aus Sicht der Finanzierungs- und Folgekosten. Einmal getroffene Finanzierungsentscheidungen werden h&auml;ufig jahrelang nicht mehr hinterfragt, auch wenn sich der Fahrzeugmarkt oder die Anforderungen an die Flotte komplett ver&auml;ndert haben.<br /><br />In vielen F&auml;llen werden Entscheidungen ohne Marktvergleich oder aktuelle Kalkulation getroffen. Dadurch bleiben bessere Konditionen oder flexiblere Vertragsgestaltungen ungenutzt.<br />Auch Vertragslaufzeiten, Restwertvereinbarungen und Kilometerpakete sind oft nicht auf den tats&auml;chlichen Bedarf abgestimmt, was zu Mehrkosten bei Vertragsende f&uuml;hren kann.<br /><br /><strong>Empfehlung:</strong><br />Analysieren Sie die tats&auml;chliche Nutzung Ihrer Fahrzeuge und vergleichen Sie regelm&auml;&szlig;ig Finanzierungsangebote. Ein professioneller Ausschreibungsprozess bringt in der Regel deutlich bessere Konditionen und erh&ouml;ht die Flexibilit&auml;t. Zudem muss eine einzelne Finanzierungsform nicht zwingend f&uuml;r alle Fahrzeugklassen und Nutzungsprofile passen. Wo im einen Fall Leasing passt, kann es im anderen Fall zur Kostenfalle werden.<br />&nbsp;<br /><strong>Fazit</strong><br />Die genannten f&uuml;nf Fehler sind in der Praxis weit verbreitet &ndash; und sie summieren sich zu betr&auml;chtlichen Mehrkosten pro Fahrzeug und Jahr.<br /><br />Ein professionelles Fuhrparkmanagement bedeutet, diese Schwachstellen konsequent zu identifizieren, gezielt zu beheben und die Prozesse laufend zu &uuml;berpr&uuml;fen.<br /><br />Die Erfahrung zeigt: Bereits kleine Anpassungen in Transparenz, Qualifikation, Richtlinien, Schadenmanagement und Finanzierung k&ouml;nnen Einsparungen im zweistelligen Prozentbereich erm&ouml;glichen &ndash; ohne Leistungseinbu&szlig;en, oft sogar mit einer Verbesserung der Servicequalit&auml;t und einer Steigerung in Bezug auf die Resilienz des Unternehmens.<br /><br />Mehr zum Thema? Dann schauen Sie sich doch unseren&nbsp;<a href="https://www.carmacon.de/podcast.html">Podcasts f&uuml;r Fuhrpark- und Mobilit&auml;tsmanagement</a>&nbsp;an.<br /><br /></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Steigender Kostendruck im Fuhrpark - und jetzt?]]></title><link><![CDATA[https://www.carmacon.de/blog/steigender-kostendruck-im-fuhrpark-und-jetzt]]></link><comments><![CDATA[https://www.carmacon.de/blog/steigender-kostendruck-im-fuhrpark-und-jetzt#comments]]></comments><pubDate>Sun, 31 Aug 2025 22:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.carmacon.de/blog/steigender-kostendruck-im-fuhrpark-und-jetzt</guid><description><![CDATA[       Mal ehrlich: Wie hoch muss der Kostendruck werden, bis jemand ins Handeln kommt?Der Fuhrpark ist l&auml;ngst kein unauff&auml;lliger Kostenblock mehr &ndash; er steht im grellen Rampenlicht der Betriebswirtschaft. Und der Druck steigt: Versicherungskosten explodieren, Kraftstoffpreise tanzen t&auml;glich und steigen langfristig, Reparaturkosten ziehen an und die Finanzierung wird durch steigende Zinsen und volatile Restwerte zum unkalkulierbaren Risiko. &#8203;Wer da glaubt, mit &bdquo;We [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.carmacon.de/uploads/8/5/4/6/85462072/kostendruck-sw_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph"><strong>Mal ehrlich: Wie hoch muss der Kostendruck werden, bis jemand ins Handeln kommt?<br /><br />Der Fuhrpark ist l&auml;ngst kein unauff&auml;lliger Kostenblock mehr &ndash; er steht im grellen Rampenlicht der Betriebswirtschaft. Und der Druck steigt: Versicherungskosten explodieren, Kraftstoffpreise tanzen t&auml;glich und steigen langfristig, Reparaturkosten ziehen an und die Finanzierung wird durch steigende Zinsen und volatile Restwerte zum unkalkulierbaren Risiko. <br /><br />&#8203;Wer da glaubt, mit &bdquo;Weiter so&ldquo; durchzukommen, spielt nicht mit, sondern gegen seine eigene Zukunft.<br />&#8203;<br />Doch was tun? Einfach mal &uuml;berall ein bisschen sparen? K&uuml;rzen? Outsourcen? Nein &ndash; genau darin liegt der Fehler. Fuhrparkmanagement unter Kostendruck braucht Struktur, Klarheit und Strategie. Und vor allem: den Mut, alte Z&ouml;pfe abzuschneiden.<br />&#8203;<br />&#8203;</strong><u style="color:rgb(63, 63, 63)"><strong><font size="4">Warum Abwarten keine Option ist</font></strong></u></div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph"><br /><strong><font size="4">Die unbequeme Wahrheit: Die Kosten laufen aus dem Ruder</font></strong><br /><br />Ein Blick auf die Gesamtkostenentwicklung (Total Cost of Ownership) der letzten f&uuml;nf Jahre zeigt die Richtung:<ul><li><strong>Kraftstoffkosten</strong>: &nbsp;Steigerung um etwa <strong>30&#8239;%</strong></li><li><strong>Versicherung/Schadenmanagement</strong>: Anstieg um gut <strong>50&#8239;%</strong></li><li><strong>Finanzierungskosten</strong>: Durch h&ouml;here Preise und Zinsen gut <strong>40 %</strong> gestiegen.</li></ul><br />&#8203;Und die &bdquo;Sonstiges&ldquo;-Kosten? Undurchsichtig, schwer steuerbar &ndash; aber stetig wachsend.<br />&#8203;<br />In vielen Unternehmen ist der Fuhrpark nach wie vor ein &bdquo;Nebenbei&ldquo;-Thema. Zust&auml;ndigkeiten sind unklar, Regelungen fehlen oder werden ignoriert, Entscheidungen werden nach Bauchgef&uuml;hl oder Bequemlichkeit getroffen. Das ist fatal &ndash; und teuer.<br /><br /><strong><font size="4">Die drei h&auml;ufigsten Fehler &ndash; und was sie kosten:</font></strong><br /><br /><ol><li><strong>Reagieren statt analysieren</strong><br />Wenn die Kosten steigen, wird meist operativ gegengesteuert: k&uuml;rzere Leasingzeiten, weniger Ausstattung, billigere Marken. Klingt logisch &ndash; ist aber oft der Anfang vom Ende.<br /><br /></li><li><strong>Keine Positionsbestimmung</strong><br />Wer seine Ausgangslage nicht kennt, kann auch keine sinnvollen Ma&szlig;nahmen ergreifen. Viele Fuhrparkverantwortliche wissen nicht, wie hoch die durchschnittliche Kilometerleistung ist, welche Fahrzeuge wie lange genutzt werden, oder welche Kosten in den einzelnen Segmenten anfallen. Wer blind spart, spart am falschen Ende.<br /><br /></li><li><strong>Gie&szlig;kannenprinzip statt gezielter Optimierung</strong><br />Ma&szlig;nahmen werden auf alle Fahrzeuge gleicherma&szlig;en angewendet, obwohl sie individuell optimierbar w&auml;ren. Beispiel: Ein Stadtfahrzeug braucht ein anderes Finanzierungskonzept als ein Motivationsfahrzeug. Ein Sprinter im Serviceeinsatz muss anders gesteuert werden als ein Au&szlig;endienstwagen.</li></ol><br /><strong><font size="4">Der richtige Weg: Struktur statt Schnellschuss</font></strong><br />Kostendruck ist kein Schicksal. Er ist ein Weckruf. Wer ihn ernst nimmt, kommt an einem professionellen Optimierungsprozess nicht vorbei:<br /><br /><strong>1. Positionsbestimmung<br /></strong><span style="color:rgb(63, 63, 63)">Die Bestandsaufnahme ist die Basis. Ohne sie bleibt jede weitere Ma&szlig;nahme ein Schuss ins Blaue.</span><br /><ul><li>Welcher Mobilit&auml;tsbedarf besteht tats&auml;chlich?</li><li>Welche Fahrzeuge sind im Einsatz, zu welchen Konditionen?</li><li>Wie ist die Verwaltungsstruktur aufgestellt?</li><li>Welche Dienstleister sind eingebunden?</li></ul><br /><strong>2. Strategische Ma&szlig;nahmen</strong><br />Strategische Stellschrauben wie die nachfolgenden Beispiele gibt es viele im Fuhrparkmanagement:<ul><li>Nachverhandlungen von Rahmenvertr&auml;gen</li><li>Anpassung der Car-Policy an neue wirtschaftliche Rahmenbedingungen</li><li>Professionalisierung von Prozessen (z.&#8239;B. durch Digitalisierung)</li><li>Schulung von Fuhrparkverantwortlichen und Entscheidern</li></ul><br /><strong>3. Operative Ma&szlig;nahmen</strong><br />Hier geht es ins Tagesgesch&auml;ft &ndash; und auch hier steckt Potenzial.<br /><br /><strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp;Beispiel Tankverhalten:</strong><ul><li>Autobahntankung: 60&#8239;ct/Liter teurer</li><li>Einsparung pro Tankf&uuml;llung: &uuml;ber 30&#8239;&euro;</li><li>Bei 100 Fahrzeugen und nur 1 Autobahn-Tankf&uuml;llung je Fahrzeug w&ouml;chentlich:<br /><u><strong><font color="#c23b3b">&rarr; fast&nbsp;150.000&#8239;&euro; vermeidbare Mehrkosten j&auml;hrlich</font></strong></u></li></ul><br />&nbsp; &nbsp; Weitere operative Ans&auml;tze:<ul><li>Schaden- und Versicherungsmanagement (aktive Steuerung statt nur Schadensabwicklung)</li><li>Optimierung der Nutzungsdauer &ndash; wirtschaftlicher als &bdquo;volle Abschreibung&ldquo;</li><li>Systematisches Kraftstoffmanagement mit klaren Regeln</li></ul><br /><strong><font size="4">&bdquo;So machen wir das schon immer&ldquo; &ndash; der gef&auml;hrlichste Satz im Fuhrpark</font></strong><br />Der gr&ouml;&szlig;te Feind jeder Kostenoptimierung ist nicht die Marktentwicklung, nicht die Energiepreise und auch nicht der Versicherer. Es ist die Haltung: &bdquo;Das haben wir schon immer so gemacht.&ldquo;&nbsp;Wer so denkt, hat schon verloren. Oder um es mit Albert Einstein zu sagen:<br /><br /><strong>&bdquo;Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas &auml;ndert.&ldquo;</strong><br /><br />Ver&auml;nderung beginnt im Kopf. Und sie beginnt mit der Erkenntnis, dass das alte System nicht mehr tr&auml;gt. Wer glaubt, durch &bdquo;Augen zu und durch&ldquo; oder &bdquo;mal ein bisschen sparen&ldquo; den Kostendruck in den Griff zu bekommen, macht sich etwas vor.<br /><br /><strong>Fazit: Wer sparen will, muss investieren &ndash; in Analyse und Struktur</strong><br />Der steigende Kostendruck im Fuhrpark ist real. Er wird bleiben. Und er wird Unternehmen in den kommenden Jahren mehr besch&auml;ftigen als jede Diskussion &uuml;ber alternative Antriebe.<br /><br /><strong><font size="4">Was jetzt hilft:</font></strong><ul><li>Den &Uuml;berblick gewinnen</li><li>Die eigenen Stellschrauben kennen</li><li>Klar definierte Ma&szlig;nahmen ergreifen</li><li>Externe Expertise einbeziehen &ndash; nicht um alles aus der Hand zu geben, sondern um gezielt zu st&auml;rken</li></ul><br />Nicht jede Entscheidung muss gleich revolution&auml;r sein. Aber sie sollte durchdacht sein. Wer seine TCO kennt, wer Verantwortung f&uuml;r seinen Fuhrpark &uuml;bernimmt und wer offen ist f&uuml;r neue Wege, kann auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten handlungsf&auml;hig bleiben.<br /><br /><font size="4"><strong>Lust auf echte Klarheit im Fuhrpark?</strong></font><br />Dann lassen Sie uns sprechen. Wir analysieren nicht nur Zahlen, wir schaffen Handlungsspielr&auml;ume.</div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Wertgrenzen in der Car-Policy]]></title><link><![CDATA[https://www.carmacon.de/blog/wertgrenzen-in-der-car-policy]]></link><comments><![CDATA[https://www.carmacon.de/blog/wertgrenzen-in-der-car-policy#comments]]></comments><pubDate>Wed, 30 Apr 2025 22:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.carmacon.de/blog/wertgrenzen-in-der-car-policy</guid><description><![CDATA[       Eine transparente und faire Dienstwagenregelung tr&auml;gt in erster Linie zur Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter bei. Sie wissen, welche Fahrzeuge ihnen zur Verf&uuml;gung stehen, welche Kosten &uuml;bernommen werden, ohne dass individuelle Verhandlungen notwendig sind oder im Einzelfall das Gef&uuml;hl einer Benachteiligung aufkommt. Ein zentraler Bestandteil dabei ist die Definition von Wertgrenzen, h&auml;ufig auch Referenzraten. Diese geben an, welches Budget das Unternehme [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:left"> <a> <img src="https://www.carmacon.de/uploads/8/5/4/6/85462072/carmacon-dw-rl_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph"><strong><span style="color:rgb(63, 63, 63)">Eine transparente und faire Dienstwagenregelung tr&auml;gt in erster Linie zur Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter bei. Sie wissen, welche Fahrzeuge ihnen zur Verf&uuml;gung stehen, welche Kosten &uuml;bernommen werden, ohne dass individuelle Verhandlungen notwendig sind oder im Einzelfall das Gef&uuml;hl einer Benachteiligung aufkommt. Ein zentraler Bestandteil dabei ist die Definition von Wertgrenzen, h&auml;ufig auch Referenzraten. Diese geben an, welches Budget das Unternehmen bei der Fahrzeugbeschaffung zur Verf&uuml;gung stellt</span></strong></div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:2271px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:20px;*margin-top:40px'><a><img src="https://www.carmacon.de/uploads/8/5/4/6/85462072/screenshot-2024-07-10-130053_orig.png" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="text-align:left;display:block;">Eine Wertgrenze tr&auml;gt damit zu mehr Fairness bei., Sie stellt sicher, dass Mitarbeiter auf &auml;hnlichen Positionen oder mit &auml;hnlichen Verantwortlichkeiten Zugang zu vergleichbaren Dienstwagen haben. Dadurch vermeidet sie Unterschiede bei der Fahrzeugwahl, welche nur auf individuellen Verhandlungen beruhen.<br />&nbsp;<br />H&auml;ufig sollen durch festgelegte Referenz-Raten die sp&auml;teren Kosten f&uuml;r Dienstwagen besser kontrollierbar sein. Die Rate stellt dabei eine maximale Grenze dar, die das Unternehmen f&uuml;r die Bereitstellung eines Dienstwagens &uuml;bernimmt. Es besteht die Hoffnung durch eine Referenzrate die Budgetierung und langfristige Finanzplanung des Firmenfuhrparks zu erleichtern. Dies ist in den meisten F&auml;llen jedoch ein Trugschluss.<br />&nbsp;<br />Zusammengefasst hilft die Referenzrate im Wesentlichen dabei, &hellip;<br /><br /><br />&hellip;die Dienstwagenordnung klar und verst&auml;ndlich zu gestalten,<br />&hellip;f&uuml;r das Unternehmen und f&uuml;r die Mitarbeiter faire Bedingungen zu schaffen,<br />&hellip;den Beschaffungsaufwand zu reduzieren und<br />...die Fahrzeugauswahl zu steuern.<br />&nbsp;<br />&nbsp;<br /><strong><font color="#24678d" size="5">1.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Varianten&nbsp;</font></strong><br /><br />Es gibt mehrere grunds&auml;tzliche Varianten f&uuml;r die Definition einer Referenzrate.<br /><br /><ul><li>Finanzrate (Leasing)<ol><li>Fixe Rate</li><li>Matrix</li></ol></li><li>Full-Service-Rate (Leasing plus Service)</li><li>TCO-Rate</li><li>Bruttolistenpreis</li><li>Netto/Nettolistenpreis</li></ul> &nbsp;<br />Es erscheint logisch, dass f&uuml;r die ersten beiden Varianten eine Leasingfinanzierung als Voruassetzung anzunehmen ist. Bei den drei letzten Varianten kann die Beschaffung sowohl im Leasing also auch durch Kauf zugrunde liegen. Empfehlenswert ist bei allen Varianten die Definition einer Mindestausstattung der Fahrzeuge. Diese sollte in der sp&auml;teren Wertgrenze ber&uuml;cksichtigt sein. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich Dienstwagennutzer sicherheitsrelevante Ausstattungen zugunsten von Komfortausstattungen sparen.<br />Nachfolgend die Betrachtung der Ausgestaltungsm&ouml;glichkeiten sowie der Vor- und Nachteile der einzelnen Varianten.<br />&nbsp;<br />&nbsp;<br /><strong><font color="#24678d" size="5">2.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Finanzrate</font></strong><br /><br />Die Finanzrate als Referenzwert zu verwenden ist wahrscheinlich die g&auml;ngigste Variante bei allen Unternehmen, die klassisches Kilometerleasing als Finanzierungsart gew&auml;hlt haben.<br />&nbsp;<br />Die grunds&auml;tzlichen Vorteile dieser Variante sind:<br /><br /><ul><li>Einbeziehung des Wertverlusts des gew&auml;hlten Fahrzeugs</li><li>Nutzer profitieren von den Gro&szlig;kundennachl&auml;ssen des Unternehmens</li><li>Rabatt- und Marketingaktionen der Hersteller f&uuml;hren zu Mehrwert beim Nutzer</li></ul> &nbsp;<br />Nachteile:<ul><li>Vereinbarte Nachl&auml;sse gehen ausschlie&szlig;lich zu Gunsten der Nutzenden</li><li>Marketinggetriebene Beeinflussungen der Finanzraten durch die Leasingbanken sind f&uuml;r die Nutzenden nicht durchschaubar und daher schwer erkl&auml;rlich</li><li>Hohe Volatilit&auml;t bei den Leasingraten f&uuml;hrt zu hohem Anpassungsaufwand auf Seiten des Fuhrparkmanagements</li></ul> &nbsp;<br />Denkbar sind hier drei grunds&auml;tzliche M&ouml;glichkeiten. Eine fixe Rate, eine auf einer als Referenz definierten Laufleistungs-/Nutzungsdauerkombination beruhende Rate oder einer definierten Rate je nach Laufleistung/Nutzungsdauerkombination (Matrix).<br />&nbsp;<br /><font color="#24678d" size="5"><strong>3.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fixe Rate</strong></font><br /><br />Die fixe Rate bedeutet, dass egal welche j&auml;hrliche Laufleistung und welche Nutzungsdauer in einem Leasingvertrag zugrunde gelegt wird, immer f&uuml;r alle Nutzenden einer Kategorie dieselbe Rate gilt. Denkbar w&auml;re diese Variante bei einem reinen Motivationsfuhrpark, das hei&szlig;t, die Fahrzeuge werden beinahe ausschlie&szlig;lich privat genutzt.<br />&nbsp;<br /><font color="#24678d" size="5"><strong>4.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Referenzrate</strong></font><br /><br />Hierbei wird eine Laufleistungs- Nutzungsdauerkombination festgelegt und darauf die Leasingrate referenziert ((z. Bsp. 36 Monate/30.000 Kilometer; Referenzrate 500 Euro). Das Fahrzeug wird stets auf dieser Vorgabe kalkuliert. Der tats&auml;chliche Leasingvertrag wird dann individuell auf Basis des Bedarfs des Dienstwagennutzenden abgeschlossen. Diese Variante hat den Vorteil, dass unabh&auml;ngig von der tats&auml;chlichen sp&auml;teren vertragliche abgeschlossenen Laufleistung keine Unterschiede bei der Fahrzeugauswahl entstehen.<br />&nbsp;<br /><strong><font color="#24678d" size="5">5.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Matrix</font></strong><br /><br />Hier wird f&uuml;r jede vorgesehen Laufleistung/Nutzungsdauerkombination eine Rate definiert.<br />&nbsp;<br />Beispiel:<br />&#8203;Hierbei handelt es sich um eine Mischform der beiden vorangegangenen Varianten. Was auf den ersten Blick fair und praktikabel aussieht, hat jedoch in der Praxis massive Nachteile. Selbst wenn es gelingen sollte, eine realistische Abstufung zu definieren, ist der anschlie&szlig;ende Pflegeaufwand enorm.<br />&nbsp;<br /><strong><font color="#24678d" size="5">6.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Full-Service-Rate</font></strong><br /><br />Durch die Einbeziehung von zus&auml;tzlich angebotenen Serviceraten wird der Kostenbezug der Rate ausgeweitet. Meist wird die geschlossenen Servicerate f&uuml;r Wartung und Verschlei&szlig; mit eingerechnet, manchmal auch noch zus&auml;tzlich die Reifenrate.<br />&nbsp;<br />Da es sich hierbei nur um eine Addition zus&auml;tzlicher Kosten handelt, kann diese Form der Kalkulation f&uuml;r alle vorgenannten Varianten genutzt werden. Die Intention hinter dieser Vorgehensweise ist, neben dem Wertverlust noch weitere Kostenbestandteile der sp&auml;teren Nutzung einzubeziehen und damit die Nutzenden bei der Fahrzeugauswahl zu lenken (hohe Kosten = weniger Konfigurationsspielraum).<br />&nbsp;<br /><strong><font color="#24678d" size="5">7.&nbsp;&nbsp;&nbsp; TCO-Rate</font></strong><br /><br />Bei der Verwendung einer TCO-Rate werden alle Kosten, welche das Fahrzeug verursacht, miteinbezogen. Hierzu z&auml;hlen:<br /><br /><br /><ul><li>Leasingrate (oder alternativ der kalkulierte monatliche Wertverlust inklusive Zinskosten)</li><li>Wartung</li><li>Instandhaltung</li><li>Reifen</li><li>Steuer</li><li>Versicherung</li><li>Kraftstoff</li></ul> &nbsp;<br />Voraussetzung ist ein Car-Konfigurator, welcher die M&ouml;glichkeit bietet, je nach Modell die entsprechenden Betriebskostenkalkulationen durchzuf&uuml;hren. &nbsp;Ansonsten ist dieses Modell in der Praxis nicht handhabbar.<br />&nbsp;<br /><strong><font color="#24678d" size="5">8.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bruttolistenpreis&nbsp;</font></strong><br /><br />Die Festlegung des maximalen Bruttolistenpreises als Referenz ist eine weitere h&auml;ufig anzutreffende Variante. Dabei wird je Kategorie ein fixer Bruttolistenpreis als Maximalwert angegeben.<br />&nbsp;<br />Gr&ouml;&szlig;ter Vorteil dieser Variante ist die sehr einfache Handhabung sowohl f&uuml;r die Nutzenden, als auch f&uuml;r das Fuhrparkmanagement. Der Dienstwagennutzer kann auf Basis seines Referenzwertes (sowie weiterer Vorgaben aus der Car-Policy) auf den jeweiligen Herstellerseiten im Internet seine Fahrzeugkonfiguration durchf&uuml;hren und anpassen, bis sie seinen Vorstellungen entspricht. Dies kann er v&ouml;llig allein, ohne Unterst&uuml;tzung durch das Fuhrparkmanagement, den H&auml;ndler oder anderer Dritter.<br />&nbsp;<br />Ein weiterer Vorteil besteht in der relativen Best&auml;ndigkeit der Bruttolistenpreise. W&auml;hrend Leasingraten durch eine Vielzahl von Parameter beeinflusst werden und sich in kurzen Zeitr&auml;umen teilweise deutlich ver&auml;ndern, ist der Bruttolistenpreis relativ statisch. Anpassungen sind meist lediglich einmal j&auml;hrlich nach den Preisrunden der Hersteller notwendig und bewegen sich meist im unteren einstelligen Prozentbereich.<br />&nbsp;<br />Durch eine geschickte Auswahl der Modelle, welche angeboten werden, kann das Unternehmen hierbei sicherstellen, dass die Rabatte optimiert werden und dem Unternehmen zugutekommen. W&auml;hrend bei der Leasingvariante der Nachlass stets in die kalkulierte Rate mindernd miteinflie&szlig;t und somit vom Nutzer meist voll ausgesch&ouml;pft wird, verbleibt der Nachlass hier beim Unternehmen.<br />&nbsp;<br />Diese Variante wird teilweise auch von Unternehmen mit Leasingfinanzierung verwendet. Das hei&szlig;t die Leasingrate bleibt bei der Kalkulation dem Mitarbeiter gegn&uuml;ber v&ouml;llig aus der Betrachtung heraus, jedoch wird das Fahrzeug anschlie&szlig;end &uuml;ber Leasing beschafft.<br />&nbsp;<br /><strong><font color="#24678d" size="5">9.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Netto-Listenpreis</font></strong><br /><br />Diese Variante basiert ebenfalls auf dem Listenpreis des Fahrzeugs, allerdings abz&uuml;glich des Gro&szlig;kundenrabatts.<br />&nbsp;<br />Damit wird der Nachlass wie bei der Leasingvariante an den Fahrzeugnutzer &bdquo;durchgereicht&ldquo;. Das hei&szlig;t, er profitiert von den Nachl&auml;ssen und bekommt dadurch &bdquo;mehr Auto&ldquo; im Rahmen seiner Wertgrenze.<br />&nbsp;<br />Nachteil dieser Variante ist, dass der Nutzer bei der Konfiguration den jeweiligen modellabh&auml;ngigen Nachlass kennen m&uuml;sste. Hinzu kommt die Erschwernis, dass dieser teilweise durch Aktionsrabatte zus&auml;tzlich schwanken kann. Alternativ hierzu k&ouml;nnte ein durchschnittlicher Rabatt eingerechnet bzw. vorgegeben werden.<br />&nbsp;<br /><strong><font color="#24678d" size="5">10.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bonus/Malus&nbsp;</font></strong><br /><br />Alle genannten Kalkulationsvarianten k&ouml;nnen durch ein Bonus-/Malus-System erweitert werden. Dies kann zum Beispiel auf Basis eines CO2-Referenzwerts und der entsprechenden Abweichung passieren. Oder durch einen Bonus in Form einer Bruttopr&auml;mie bei einem Unterschreiten des Referenzwerts.<br />&nbsp;<br />Entscheidend f&uuml;r den Erfolg einer solchen Systematik ist die gehaltliche Relevanz. Ein einmaliger Bonus in H&ouml;he von 150 Euro bei einem Bruttogehalt von 6.000 Euro wird wenig Lenkungswirkung entwickeln.<br />&nbsp;<br /><strong><font color="#24678d" size="5">11.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zuzahlungen&nbsp;</font></strong><br /><br />In allen Varianten stellt sich die Frage, ob eine Zuzahlung durch die Nutzenden m&ouml;glich gemacht wird oder ob es sich bei den Referenzwerten um Maximalwerte handeln soll.<br />&nbsp;<br />Wenn eine Zuzahlung durch die Fahrzeugnutzer freigegeben wird, sollte diese dennoch begrenzt werden, um unsinnige oder &uuml;bertriebene Konfigurationen zu vermeiden.<br />&nbsp;<br />Um Probleme bei Austritten w&auml;hrend der Fahrzeuglaufzeit zu vermeiden, bietet es sich an, stets mit einmaligen Zuzahlungen zu arbeiten. So ist auch im Falle eines Leasings sichergestellt, dass die zus&auml;tzlich individuell gew&uuml;nschte Ausstattung f&uuml;r das Unternehmen keine Mehrkosten verursacht.<br />&nbsp;<br /><strong><font color="#24678d" size="5">12.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bewertung&nbsp;<br />&#8203;</font></strong><br />In den letzten Jahren bekamen viele Unternehmen mit Leasingreferenzraten Probleme. Durch die schnell stark gestiegenen Zinsen, schlechter Neuwagenverf&uuml;gbarkeit und dadurch schnell steigenden Leasingraten mussten st&auml;ndig die Referenzraten angepasst werden, um den Nutzern kein Downsizing aufzuzwingen. Gleiches gilt bei pl&ouml;tzlichen Anpassungen aufgrund von Restwertproblemen oder anderen Markteinfl&uuml;ssen. Dies d&uuml;rfte der Hauptkritikpunkt an dieser Variante sein.<br />&nbsp;<br />Ein weiteres Problem, welches bei allen leasing- sowie der TCO-basierten Varianten auftritt ist, dass der Nutzer seine Kalkulation nicht ohne Unterst&uuml;tzung durchf&uuml;hren kann. H&auml;ufig f&uuml;hrt dies zu hohen Prozesskosten, da Fahrzeugkonfigurationen vom Nutzer durchgef&uuml;hrt, das zugeh&ouml;rige Angebot vom Fuhrparkmanagement eingeholt wird und dann eine erneute Anpassung der Konfiguration durch den Nutzer stattfindet, um sich m&ouml;glichst nahe an die Referenzrate heranzuarbeiten. Dies f&uuml;hrt h&auml;ufig zu x-fachen Angebotseinholungen.<br />&nbsp;<br />Daher ist es empfehlenswert bei der Auswahl der Leasingpartner auf das Vorhandensein eines Car-Konfigurators zu achten, der es erm&ouml;glicht die Car-Policy sowie die Konditionen kundenindividuell zu hinterlegen. Dies erm&ouml;glich den Nutzenden die permanente Kontrolle der Einhaltung ihrer Rate w&auml;hrend der Konfiguration des Fahrzeugs. Alternativ ergibt ab einer bestimmten Fuhrparkgr&ouml;&szlig;e der Einsatz eines eigenen Car-Konfigurators Sinn. Diese werden als Softwarel&ouml;sung am Markt angeboten (z. Bsp. EASY+ von Carano oder FleetScape von Innuce). Arbeitet das Unternehmen mit mehreren Leasingpartnern zusammen ist diese Variante fast schon zwingend, um hohen manuellen Aufwand zu vermeiden. Als dritte M&ouml;glichkeit kann alternativ ein externer Fuhrparkmanager (z. Bsp. Holman) eingebunden werden, der dann ein sogenanntes Multibidding durchf&uuml;hrt.<br />&nbsp;<br />Das h&auml;ufigste Argument gegen eine Verwendung der (Brutto-)Listenpreissystematik ist die fehlende Kalkulationssicherheit, da dann nicht mehr klar sei, wie hoch die sp&auml;tere (Full-Service-)Leasingrate sein wird. Diese Kostensicherheit ist jedoch ein Trugschluss, da in den allermeisten F&auml;llen (au&szlig;er bei der fixen Leasingrate als Referenz) die tats&auml;chliche Leasingrate erst nach Abschluss des finalen Leasingvertrags mit individualisierter Laufleistung und -Zeit feststeht. Zudem kommen bei Leasing h&auml;ufig weitere nicht oder nur schwer im Vorfeld kalkulierbare Zusatzkosten am Ende des Vertrags hinzu (Minderwerte, Mehr-/Minderkilometer, Vorf&auml;lligkeitsentsch&auml;digung&hellip;). Somit greift dieses Argument nur in den seltensten F&auml;llen.<br />&nbsp;<br />Die Vorteile der Listenpreise als Referenz &uuml;berwiegen deren Nachteil bei weitem:<br /><br /><br /><ul><li>einfache transparente Werte</li><li>wenig Verwaltungsaufwand bei der Pflege der Werte</li><li>geringe Prozesskosten bei der Konfiguration</li><li>weniger Einfl&uuml;sse durch Marketingma&szlig;nahmen der Leasinggesellschaften</li><li>kein Einfluss durch Restwertver&auml;nderungen am Markt</li><li>unempfindlich gegen&uuml;ber anstehenden Modellwechseln</li></ul></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Kostenfalle Ladeinfrastruktur]]></title><link><![CDATA[https://www.carmacon.de/blog/kostenfalle-ladeinfrastruktur]]></link><comments><![CDATA[https://www.carmacon.de/blog/kostenfalle-ladeinfrastruktur#comments]]></comments><pubDate>Sun, 09 Feb 2025 23:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.carmacon.de/blog/kostenfalle-ladeinfrastruktur</guid><description><![CDATA[       Elektrofahrzeuge im Fuhrpark: Wann starten Sie durch? Wann wollen Sie umstellen - wann m&uuml;ssen Sie umstellen? Neben der Fahrzeugtechnik, Reichweiten, Zuladung und TCO-Betrachtungen spielt das Thema "Ladeinfrastruktur" eine entscheidende Rolle. Wie viele Ladepunkte, welche Leistung wird am Unternehmensstandort ben&ouml;tigt? Fehlentscheidungen k&ouml;nnen teuer werden.&nbsp;&#8203;      Das Thema Elektromobilit&auml;t wurde in den vergangenen Jahren breit diskutiert und Meinungsbilder  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.carmacon.de/uploads/8/5/4/6/85462072/shutterstock-237518014_orig.jpg" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph"><strong style="color:rgb(63, 63, 63)">Elektrofahrzeuge im Fuhrpark: Wann starten Sie durch? Wann wollen Sie umstellen - wann m&uuml;ssen Sie umstellen? Neben der Fahrzeugtechnik, Reichweiten, Zuladung und TCO-Betrachtungen spielt das Thema "Ladeinfrastruktur" eine entscheidende Rolle. Wie viele Ladepunkte, welche Leistung wird am Unternehmensstandort ben&ouml;tigt? Fehlentscheidungen k&ouml;nnen teuer werden.&nbsp;</strong>&#8203;</div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph">Das Thema Elektromobilit&auml;t wurde in den vergangenen Jahren breit diskutiert und Meinungsbilder haben sich entwickelt. Parallel hat sich aber auch der &ouml;kologische, &ouml;konomische und nicht zuletzt der politische sowie gesellschaftliche Druck auf die Unternehmen und Fuhrparkverantwortlichen erh&ouml;ht. Tendenz weiter steigend.<br /><br />Jetzt m&uuml;ssen die Weichen zur k&uuml;nftigen Ausrichtung des Fuhrparks gestellt werden. Eine Basis f&uuml;r <strong>datenbasierte Managemententscheidungen</strong> muss geschaffen werden. Hierf&uuml;r m&uuml;ssen Fahrprofilanalysen erstellt und ausgewertet werden. Die Auswertungen geben Aufschl&uuml;sse zu den relevanten Aspekten, damit <strong>Fehlinvestitionen vermieden</strong> werden.<br /><br /><ul><li>Unn&ouml;tige Anforderungen an nicht genutzte Reichweiten schr&auml;nken den Wettbewerb ein und schlie&szlig;en g&uuml;nstigere Fahrzeuge&nbsp; bei der Beschaffungsentscheidung aus.<br /><br /></li><li>Wegen fehlender Ladekonzepte werden kostenintensive Erh&ouml;hungen der Netzanschlussleistungen&nbsp; realisiert, die nicht erforderlich sind.<br /><br /></li><li>Die Planungen sehen h&auml;ufig zu viele Ladestationen und zu hohe Ladeleistungen vor, welche den Investitionsbedarf nochmals steigern.<br /><br /></li><li>Das Potential zur Fahrzeugelektrifizierung wird durch Fahrprofilanalysen objektiv dargelegt. Welche individuellen Fahrzeugeinsatzkonzepte steigern die Einsatzm&ouml;glichkeiten von E-Fahrzeugen?<br /><br /></li></ul> Insbesondere die erwarteten<strong> hohen Kosten f&uuml;r Netzanschlusserh&ouml;hungen</strong> haben in den letzten Jahren h&auml;ufig zu der Entscheidung gef&uuml;hrt, den Fuhrpark zun&auml;chst nicht zu elektrifizieren. Chancen auch zur Kostenreduzierung wurden somit vertan. Informationen zum tats&auml;chlichen <strong>Energiebedarf</strong> und den <strong>Ladezeitfenstern</strong> f&uuml;r ein optimales Lademanagement h&auml;tten in den meisten F&auml;llen jedoch zu anderen Entscheidungen gef&uuml;hrt.<br /><br />Die Durchf&uuml;hrung von qualifizierten <strong>Fahrprofilanalysen</strong> und einer folgenden Konzepterstellung ist durch die Fuhrparkmanager zumeist nicht zeitnah neben dem Tagesgesch&auml;ft zu erledigen. Dabei dr&auml;ngt die Zeit, insbesondere f&uuml;r Organisationen, die bereits heute gesetzlichen Regelungen unterliegen wie das &bdquo;Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungs-Gesetz&ldquo;.<br /><br />Gerne unterst&uuml;tzten wir Sie bei Ihrem Vorhaben. Wir bieten Ihnen die Erfassung und Auswertung Ihrer Fahrprofile und zeigen auf, welche Fahrzeuge f&uuml;r eine Umstellung geeignet sind und welche Infrastruktur f&uuml;r einen reibungslosen Betrieb ben&ouml;tigt wird. .<br /><br />Das darauf aufbauende Konzept enth&auml;lt <strong>Variantenplanungen</strong>, Vorschl&auml;ge zu <strong>Prozessanpassungen</strong> zum E-Flotteneinsatz und die Ver&auml;nderungen zu den Kostenstrukturen. Das Konzept bietet Ihnen somit <strong>eine datenbasierte Entscheidungsgrundlage</strong>.<br /><br /><strong><em>carmacon</em></strong> ist eine unabh&auml;ngige Fuhrparkberatungs-Gesellschaft ohne Pr&auml;ferenzen zu bestimmten Fahrzeugherstellern, Herstellern von Ladestationen und Anbietern von Lademanagementsystemen. Wir unterst&uuml;tzen Sie bei der Erfassung der Anforderungen an diese Systeme. &nbsp;<strong><em>carmacon</em></strong> verf&uuml;gt &uuml;ber einschl&auml;gige und langj&auml;hrige Erfahrungen auf dem Gebiet der E-Mobilit&auml;t in Fuhrparkflotten.<br /><br />Bei Bedarf stellen wir f&uuml;r die Analysephase die Technik bereit, die eine digitale Erfassung der erforderlichen Daten gew&auml;hrleistet. Die Belange der zust&auml;ndigen Datensch&uuml;tzer und Arbeitnehmervertretungen im Unternehmen werden vollst&auml;ndig gewahrt.<br /><br />&#8203;<a href="https://www.carmacon.de/elektro-mobilitaumlt.html" target="_blank">Mehr &gt;&gt;&gt;</a></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Kommunales Fuhrparkmanagement: Wege aus der Krise]]></title><link><![CDATA[https://www.carmacon.de/blog/kommunales-fuhrparkmanagement-kein-job-fur-anfanger]]></link><comments><![CDATA[https://www.carmacon.de/blog/kommunales-fuhrparkmanagement-kein-job-fur-anfanger#comments]]></comments><pubDate>Sat, 30 Nov 2024 23:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.carmacon.de/blog/kommunales-fuhrparkmanagement-kein-job-fur-anfanger</guid><description><![CDATA[       Die finanzielle Situation vieler kommunaler Konzerne ist schwierig bis kritisch. So ist in vielen St&auml;dten sowohl die Haushaltslage der Kommune als auch die wirtschaftliche Lage des jeweiligen Stadtwerks angespannt. Das hei&szlig;t f&uuml;r Stadtwerke, dass sie bei wirtschaftlichen Problemen nicht zwingend auf Unterst&uuml;tzung der Kommune rechnen k&ouml;nnen, sondern proaktiv agieren m&uuml;ssen. Der Betrieb des Fuhrparks sowie der Eigenwerkstatt stellt dabei einen erheblichen Koste [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.carmacon.de/uploads/8/5/4/6/85462072/blog-2_orig.png" alt="Picture" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph"><strong style="color:rgb(63, 63, 63)">Die finanzielle Situation vieler kommunaler Konzerne ist schwierig bis kritisch. So ist in vielen St&auml;dten sowohl die Haushaltslage der Kommune als auch die wirtschaftliche Lage des jeweiligen Stadtwerks angespannt. Das hei&szlig;t f&uuml;r Stadtwerke, dass sie bei wirtschaftlichen Problemen nicht zwingend auf Unterst&uuml;tzung der Kommune rechnen k&ouml;nnen, sondern proaktiv agieren m&uuml;ssen. Der Betrieb des Fuhrparks sowie der Eigenwerkstatt stellt dabei einen erheblichen Kostenblock dar.&nbsp;&nbsp;</strong><br /></div>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph"><span style="color:rgb(63, 63, 63)">Das Management kommunaler Fuhrparks, und hier im Besonderen von Stadtwerken, stellt alle Beteiligten vor Herausforderungen, die in dieser Form im klassischen Fuhrpark nicht oder nur rudiment&auml;r vorkommen: Spezielle Anforderungen im Bereich der Beschaffung und der Verwaltung und spezifische Vorgaben bez&uuml;glich der Einsatzbereitschaft. Hinzu kommen technische Konzepte vom Rasenm&auml;her &uuml;ber den PKW, den Transporter und den LKW bis zum Spezialfahrzeug, die alle beherrscht werden wollen. H&auml;ufig zeigt sich in einzelnen Segmenten ein hohes Durchschnittsalter der Fahrzeuge, da nur geringe Laufleistungen pro Jahr bew&auml;ltigt werden m&uuml;ssen. Unterm Strich: Kein Job f&uuml;r Anf&auml;nger!</span><br /><br /><strong style="color:rgb(63, 63, 63)">Make or buy: Rechnet sich die Eigenwerkstatt oder w&auml;re ein Outsourcing sinnvoll?</strong><br /><br /><span style="color:rgb(63, 63, 63)">Typischerweise wird h&auml;ufig eine Eigenwerkstatt betrieben. Teilweise als Regiewerkstatt mit speziellem Know-how f&uuml;r Aufbauten und Sonderfahrzeuge stehen diese in Gr&ouml;&szlig;e und Ausstattung kommerziellen Fachwerkst&auml;tten in nichts nach. Das sorgt jedoch daf&uuml;r, dass immer die Frage im Raum steht: Make or buy? Lohnt es sich und ist es wirtschaftlich, diese Kapazit&auml;ten vorzuhalten oder w&auml;re eine Auslagerung nicht sinnvoller? Eine Frage, die h&auml;ufig von gro&szlig;en Beratungsunternehmen nur auf Basis wirtschaftlicher Kennzahlen und dem Potential zum Personalabbau beurteilt wird. Einfache Antworten auf komplexe Fragestellungen f&uuml;hren jedoch selten zum Erfolg.</span><br /><br /><strong style="color:rgb(63, 63, 63)">Kostendruck, betriebliche Anforderungen und politische Erwartungshaltungen</strong><br /><br /><span style="color:rgb(63, 63, 63)">Obwohl die Einsatzf&auml;higkeit und die Verf&uuml;gbarkeit der Fahrzeuge Priorit&auml;t haben, stehen Kommunen und Stadtwerke zunehmend unter Kostendruck. Gleichzeitig befinden sie sich im Fokus der &ouml;ffentlichen und politischen Wahrnehmung. Obwohl kommunale Unternehmen seit Jahren Vorreiter beim Einsatz von alternativen Antrieben wie CNG- und E-Fahrzeugen sind, &nbsp;ist die Erwartungshaltung in den letzten Jahren deutlich weiter gestiegen. Nachhaltigkeitsstrategien, Car-Sharing-Konzepte, Aufbau interner und &ouml;ffentlicher Ladeinfrastruktur &ndash; der Weg f&uuml;hrt mehr und mehr zum betrieblichen Mobilit&auml;tsmanagement.</span><br /><span style="color:rgb(63, 63, 63)">Zudem steigen die Anforderungen an Nachhaltigkeitskriterien bei der Beschaffung. Die &bdquo;Clean Vehicles Directive&ldquo; verpflichtet die &ouml;ffentliche Hand aktiv zur Bestellung und Beauftragung von Fahrzeugen mit deutlich h&ouml;heren Anforderungen an CO2-Emissionen als bisher. Mit den &bdquo;Clean Vehicles&ldquo; sind saubere Pkw und Nutzfahrzeuge bis 3,5t gemeint, die weniger als 50g CO2/km aussto&szlig;en. Gem&auml;&szlig; den Vorgaben der EU m&uuml;ssen ab dem Jahr 2026 sogar 38,5 Prozent der bestellten Nutzfahrzeuge und Pkw sogenannte Null-Emissionsfahrzeuge sein.</span><br /><br /><strong style="color:rgb(63, 63, 63)">Leasing als K&ouml;nigsweg?</strong><br /><br /><span style="color:rgb(63, 63, 63)">Gerade bei knappen Mitteln scheint Leasing als Finanzierungsform die ideale L&ouml;sung zu sein. Was f&uuml;r klassische Au&szlig;endienst-PKW gilt, l&auml;sst sich jedoch nicht so einfach auf kommunale Fuhrparks &uuml;bertragen. Wechselnde Nutzer, Transporter mit Einbauten, geringe Laufleistungen und starke Beanspruchung sorgen am Ende des Leasingvertrags oft f&uuml;r b&ouml;se &Uuml;berraschungen. Ein differenziertes und bedarfsgerechtes Finanzierungskonzept spart hier viel &Auml;rger und noch mehr Kosten.</span><br /><br /><strong style="color:rgb(63, 63, 63)">Fachkr&auml;ftemangel und &bdquo;war for talents&ldquo;<br />&#8203;</strong><br /><span style="color:rgb(63, 63, 63)">Auch kommunale Unternehmen stehen zunehmend im Wettbewerb um qualifiziertes Personal. In der Privatwirtschaft ist der Begriff &bdquo;Mobilit&auml;tsmanagement&ldquo; l&auml;ngst angekommen. Mobilit&auml;tskonten, Corporate-Carsharing, Bikeleasing und Car-Allowance sind inzwischen Komponenten, die den klassischen Dienstwagen als Gehaltsbestandteil erg&auml;nzen und teilweise auch ersetzen. Betriebliches Mobilit&auml;tsmanagement wird zunehmend zum Wettbewerbsfaktor. Clevere Mobilit&auml;tsl&ouml;sungen und -angebote machen das Unternehmen am Arbeitsmarkt attraktiv und sorgen f&uuml;r Mitarbeiterbindung und Motivation.</span><br /><br /><strong style="color:rgb(63, 63, 63)">Die Quadratur des Kreises</strong><br /><br /><span style="color:rgb(63, 63, 63)">F&uuml;r kleinere Kommunen und ihre angegliederten Betriebe gelten dieselben Herausforderungen, wie f&uuml;r gro&szlig;e. Egal ob 50 oder 1.500 Einheiten &ndash; Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit, Einsatzbereitschaft und Halterhaftung sind in gleichem Ma&szlig; von Bedeutung. Anders dargestellt, gilt es die nachfolgenden Punkte als Erfolgskriterien zu begreifen:</span><ol style="color:rgb(63, 63, 63)"><li>Eine bedarfsgerechte und nachhaltige Beschaffungsstrategie</li><li>Passgenaue Finanzierungskonzepte</li><li>Eine hohe Transparenz in Bezug auf Auslastung und Kosten</li><li>Die Beachtung und Sicherstellung der Vorschriften in Bezug auf Arbeitssicherheit und Halterhaftung</li><li>Effiziente Verwaltungs- und Instandhaltungsprozesse</li><li>Zielgerichtetes operatives Controlling</li></ol><span style="color:rgb(63, 63, 63)">H&auml;ufig tritt die Frage nach geeignetem und qualifiziertem Personal in den Hintergrund. Permanente Qualifizierung und Schulung der Mitarbeiter sind in diesem Bereich jedoch zwingend. Zum einen ist die Ver&auml;nderungsgeschwindigkeit im automotiven Umfeld h&ouml;her denn je. Zum anderen ist die Suche nach Personal schwierig, da es keine formale Ausbildung gibt, die alle notwendigen Qualifikationsbereiche abdeckt. Fuhrparkmanager/innen sind Spezialisten! Eine langfristige Personalplanung ist hier als Risikominimierung wichtiger als in vielen anderen Bereichen.&nbsp;</span>&#8203;</div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Der neue Carmacon-Blog]]></title><link><![CDATA[https://www.carmacon.de/blog/der-neue-carmacon-blog]]></link><comments><![CDATA[https://www.carmacon.de/blog/der-neue-carmacon-blog#comments]]></comments><pubDate>Sat, 31 Aug 2024 22:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.carmacon.de/blog/der-neue-carmacon-blog</guid><description><![CDATA[ Liebe Kunden, liebe Gesch&auml;ftspartner,&nbsp;sehr geehrte Damen und Herren,&nbsp;wir informieren Sie an dieser Stelle &uuml;ber aktuelle Themen rund um das Fuhrpark- und Mobilit&auml;tsmanagement.&nbsp;Viele Gr&uuml;&szlig;e und viel Spa&szlig; mit unseren ThemenMarc-Oliver Prinzing  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:476px;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.carmacon.de/uploads/8/5/4/6/85462072/published/nzf-1551.jpeg?1764761474" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Liebe Kunden, liebe Gesch&auml;ftspartner,&nbsp;<br />sehr geehrte Damen und Herren,&nbsp;<br /><br />wir informieren Sie an dieser Stelle &uuml;ber aktuelle Themen rund um das Fuhrpark- und Mobilit&auml;tsmanagement.&nbsp;<br /><br />Viele Gr&uuml;&szlig;e und viel Spa&szlig; mit unseren Themen<br />Marc-Oliver Prinzing</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>]]></content:encoded></item></channel></rss>